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und Schule

Gastspiele

Ich will
alles wissen

Stücke ab 1. Klasse

Compagnie Augenmusik & ELLE KOLLEKTIV

Aus meinem Fenster fliegt ein Traum

ab 1. Klasse
Dauer: 40 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 525,-
Foto: Katrin Schander

Marie sitzt zu Hause und muss lernen. Viel lieber würde sie jedoch aus dem Fenster schauen und träumen, denn draußen passieren die spannendsten Dinge. Vor allem, wenn die Fantasie vorbeischaut und Marie in eine wundersame Welt entführt. Eine Welt, in der sich die alltäglichsten Dinge in abenteuerliche Zauberwesen verwandeln und in der auch Marie ihre magischen Kräfte entdeckt. Eine Geschichte über das Warten, Tagträumereien und die Fantasie, erzählt mit wenigen Worten für gehörlose und hörende Kinder.

Theaterpädagogisches Angebot: In einem Nachgespräch werden die Themen des Stücks aufgegriffen und Fragen an die Spielerinnen gestellt. Bei einem gemischten (gebärdenden und hörenden) Publikum kann das Nachgespräch in lautsprachbegleitender Gebärdensprache stattfinden.

Von & mit: Daniela Krabbe, Elisabeth-Marie Leistikow
Bühne: Louis Panizza

+++ Clownerie und Pantomime +++ Fantasiereise +++ nonverbale Kommunikation +++ Freundschaft +++

Figurentheater Eigentlich

Käpt’n Knitterbart und Mee(h)r

frei nach Cornelia Funke
ab 1. Klasse
Dauer: 50 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 315,-
Foto: Birte Hebold

Sophies Opa war Seefahrer und hat ihr seine alte Seemannskiste hinterlassen. Darin hat sich nicht nur allerhand Krimskrams angesammelt, sondern auch die Ratte Kralle eingerichtet. Gemeinsam spielen Sophie und Kralle mit dem Plunder und erfinden die Geschichte von Knitterbart, dem Schrecken aller Meere, seinem Schiff, dem Blutigen Hering, dem kleinen Mädchen Molli und der großen Wilden Berta. Ein fantasievolles Figurentheaterstück nach dem Kinderbuch „Käpten Knitterbart und seine Bande“ von Cornelia Funke.

Theaterpädagogisches Angebot: Wie können Geschichten mit ganz einfachen Materialien erzählt werden? Welche Geschichten stecken in den alltäglichsten Dingen? Im Workshop wird diesen Fragen spielerisch auf den Grund gegangen.

Von & mit: Birte Hebold
Regie: Jule Kracht
Kiste: Nils Wildegans

+++ Figurentheater +++ Held:innenreise +++ Mut +++ Literatur in Spiel umsetzen +++

Hennermanns Horde

Rock wie Hose

ab 1. Klasse
Dauer: 45 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 550,–
Foto: Daniel Blattmann

„Rock wie Hose“ bricht mit altbekannten Klischees: Auf dem Catwalk posiert keine Vorführdame, sondern der Breakdancer Albi Gika – und im Tanzring spielt die Tänzerin Katharina Wiedenhofer mit ihren Muskeln. Mal im harmonischen Miteinander und mal im konkurrierenden Kräftemessen nutzen die beiden Bewegungen, Klamotten, Frisuren und Requisiten, um konventionelle Geschlechterzuschreibungen zu hinterfragen. Mit Elementen aus dem zeitgenössischen Tanz, der HipHop-Battlekultur, dem Aikido-Stockkampf und einer Sound- und Musikcollage aus O-Tönen von Kindern werden in der Tanzperformance typische Rollenbilder kräftig durchgeschüttelt.

Theaterpädagogisches Angebot: Neben einem Gesprächsformat, in dem auf die Fragen der Kinder zu dem Stück und zu dem Thema Tanz eingegangen wird, zeigen die Künstler:innen, welche Bewegungen im Stück vorkommen, wo sie herkommen und wie die Kinder sie nachmachen und körperlich nachvollziehen können.

Mit: Albi Gika, Katharina Wiedenhofer
Choreografie: Célestine Hennermann
Musik & Komposition: Gregor Praml
Bühne & Kostüm: Sounds of Silence
Dramaturgie: Claudia Praml

+++ Tanzstück +++ Gender +++ Rollenklischees +++ Perspektivwechsel +++

Iso Herquist & Katharina Wiedenhofer

Anti Zombie Maschine

ab 1. Klasse
Dauer: 45 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 360,–
Foto: Daniel Blattmann

Was ist das Internet? Was ist eine App? Was kann sie? Was nicht? Müssen wir immer erreichbar sein? Das Internet und Smartphones sind ein beachtlicher Teil unseres täglichen Lebens. Nicht anders geht es Bu: Ihr neuer bester Freund Oswin ist smart, klug und immer für sie da – und er ist das Betriebssystem ihres Handys.
Die „Anti Zombie Maschine“ beleuchtet technische Aspekte des Internets, die Rolle von Smartphones in unserem Alltag und die Art und Weise, auf die wir heute miteinander kommunizieren. Es geht auch darum, abschalten zu lernen, um sich in der virtuellen Welt nicht zu verlieren.

Theaterpädagogisches Angebot: In unterschiedlichen Workshops werden die Geschichte und technischen Grundlagen des Internets untersucht, digitale und analoge Kommunikation im 21. Jahrhundert erforscht, der Körper als Ausdrucksmittel tänzerisch untersucht und mögliche „Anti Zombie Maschinen“ ausfindig gemacht.

Von & mit: Katharina Wiedenhofer, Iso Herquist

+++ Tanz- und Theaterstück +++ Medienbildung +++ Smombie +++ Verantwortung +++

Hirsch & Co.

WIR SO!

ab 1. Klasse
Dauer: 45 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 568,-
Foto: Katrin Schander

Treffen sich X und Y im Irgendwo. Y ist sprunghaft, X ist raumgreifend. Und dann ist da auch noch Schublade. Schublade ist unflexibel. Und X soll in Schublade passen. Es verbiegt sich und passt doch nie hinein. Wie soll X nun damit umgehen, ohne aus der Form zu fallen? Und wieso redet Y die ganze Zeit von Geheimnis? Könnte das etwas mit Schublade zu tun haben?
„WIR SO!“ ist ein musikalisches Theaterstück, das sich spielerisch der Idee der Vielfältigkeit von Menschen annähert. Mit Humor und Mitteln sprachlicher Bilder, Bewegungsformen und Musik befragt die Inszenierung die Schubladen in unserem Denken.

Theaterpädagogisches Angebot: Im Workshop wird mit musikalischen, bewegungsbasierten und sprachlichen Mitteln erforscht, wie verschiedene Buchstabenformen die Bewegung und Beziehung zum Raum und zu anderen Menschen darin beeinflussen. Verbunden damit ist eine spielerische Untersuchung der Begriffe Ich, Du und Wir.

Spiel & Musik: Anka Hirsch, Ole Bechtold
Regie: Hannah Schassner

+++ musikalisches Theaterstück +++ Stereotype +++ Freundschaft +++ Diversität +++

La Senty Menti

Welcome, aber…!

Von einem Kind, das ankam, das Bleiben zu lernen
ab 1. Klasse
Dauer: 60 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 600,-
Foto: Katrin Schander

Malika ist neu angekommen. Alles ist fremd und unbekannt, auch die Verhaltensweisen und die Regeln in der neuen Schulklasse. Malika versucht, sich in ihre Gruppe einzugliedern, den Alltag zu meistern, Freunde und Orientierung zu finden.
Nach der Schule probt sie in ihrem Zimmer für den kommenden Schultag. Sie übt die neuen Regeln, um den Erwartungen gerecht zu werden. Als sich kein rascher Erfolg einstellt, sucht Malika Hilfe im Internet. Dort trifft sie auf den beliebten Online-Star Lilly und erhält unerwartete Hilfe. Eine Geschichte über das Neusein, über das Ankommen und darüber, über den eigenen Schatten zu springen.

Theaterpädagogisches Angebot: Der Workshop greift die Themen des Stücks auf. Die Teilnehmenden sollen sensibilisiert werden, um sich aktiv mit Ausgrenzung im Schulalltag auseinanderzusetzen und sich eigener Stärken und Kompetenzen bewusst zu werden.

Mit: Stella Hilb, Liora Hilb
Regie: Liora Hilb, Miriam Locker
Choreografie: Brigitta Schirdewahn
Video: Banu Kepenek
Bühne & Kostüm: Ivana Bischof
Musik: David Kirchner

+++ Theaterstück +++ Identität +++ Selbstvertrauen +++ Ausgrenzung +++

Theater Lakritz

Das wilde Määäh

nach Vanessa Walder
in einer Fassung von Benjamin Ting
ab 1. Klasse
Dauer: 60 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 600,-
Foto: Michéle Honsa

Dies ist die Geschichte von Ham, dem Schaf, das als Wolf unter Wölfen aufwächst und eines Tages merkt, dass es anders ist als seine Brüder und Schwestern. Ham ist ein lausiger Jäger und ein schlechter Sprinter. Nachts, wenn das Rudel jagt, kann er sich vor Müdigkeit kaum auf den Pfoten halten, und wenn gerade niemand schaut, isst er heimlich den Boden. „Das wilde Määäh“ ist die fantastische Heldenreise von einem, der anders ist als die anderen und das trotz aller Liebe auch spürt.

Theaterpädagogisches Angebot: Zum einen werden im Workshop die Themen des Stücks aufgegriffen – Familie und Wahlfamilie, Anderssein, sich die Hörner abstoßen. Zum anderen geht es spielerisch ums Anverwandeln in Tierfiguren und die Herausarbeitung derer Eigenschaften.

Mit: Julia Lehn, Nele Hoffmann, Wolfgang Vetter, Anna Lehn
Regie: Björn Lehn
Choreografie: Vivien van Deventer
Bühne & Kostüm: Anna Lehn
Musik: Wolfgang Vetter

+++ Theaterstück +++ Selbst- und Fremdwahrnehmung +++ Familie +++ Freundschaft +++

TheaterGrueneSosse

Tiere die lügen

ab 1. Klasse
Dauer: 55 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 820,-
Foto: Katrin Schander

Es rumpelt, rauscht, krächzt und kracht und dann sind sie da. Drei Figuren, die alles sein können – Menschen, Tiere oder Worte. Sie surfen am Gaumensegel, prahlen, stottern und schweigen. Sie erzählen vom Ursprung der Welt oder vom Ursprung der Sprache. Oder sie verstricken sich in raffinierten Lügennetzen, bis alle Stricke reißen. Und dann setzen sie neu an: Kannst du etwas sagen, das noch nie gesagt wurde? Kannst du auch einfach nichts sagen? Und hast du auch gerade Abuschda gedacht?
Fantasievoll und eigensinnig spielt „Tiere die lügen“ mit den Grenzen und Möglichkeiten von Sprache. Ein musikalisch-philosophisches Stück für alle, die Freude am Fabulieren haben.

Theaterpädagogisches Angebot: Im Workshop werden Sprechen und Sprache spielerisch erforscht. Übungen zu Körper und Stimme erlauben sinnliche Erfahrungen; Sprachspiele und Experimente mit Lauten, Wörtern und Sätzen machen Lust auf Sprache. Durch das kollektive Erfinden und Erzählen entstehen überraschende Ideen und Geschichten.

Mit: Ossian Hain, Amelie Neumann, Friederike Schreiber
Regie: Liljan Halfen
Dramaturgie: Hanna Steinmair
Bühne & Kostüm: Sandra Li Maennel Saavedra
Musik: Amelie Neumann

+++ Theaterperformance +++ über Sprache nachdenken +++ Fantasiereise +++ Philosophie +++

Theaterhaus Ensemble

JUNGS

von Shanna Chatterjee
ab 1. Klasse
Dauer: 60 Min.
Gastspielkosten (Schulanteil): 700,-
Foto: Katrin Schander

Als Lo seinen Freunden anvertraut, dass er sich manchmal von „innen fühlt wie ein Mädchen“, ist Matti hin- und hergerissen. Ravis Ablehnung könnte jedoch nicht deutlicher sein. Die Freundschaft der Jungs, gespielt von drei Schauspielerinnen, wird vor eine Zerreißprobe gestellt. Um wieder zusammenzufinden, müssen sie lernen, füreinander einzutreten und auch Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.
Spielerisch geht „JUNGS“ der Frage nach, was es jenseits von rosa und himmelblauen Klischeewelten noch für interessante Farben zu entdecken gibt. Ein einfühlsames Theaterstück über Geschlechteridentität.

Theaterpädagogisches Angebot: Im Workshop werden spielerisch die Themen des Stücks aufgegriffen und reflektiert. Darüber hinaus kann mit den Teilnehmenden szenisches Spiel mithilfe von Fragmenten aus dem Text erprobt werden.

Mit: Uta Nawrath, Friederike Schreiber, Susanne Schyns
Regie: Rob Vriens
Musik: Günther Henne
Bühne & Kostüm: Kerstin Laackmann
Dramaturgie: Susanne Freiling

+++ Theaterstück +++ Gender +++ Freundschaft +++ Vielfalt +++

Auch ein Stück? Erd­beer­kuchen? Oder Schoko­laden­torte?
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